Dienstag, 10. Juli 2012

Viele Priesterweihen


Warum in der Diözese Frejus-Toulon im Vergleich zu anderen Diözesen Frankreichs verhältnismäßig viele Priesterweihen zu verzeichnen sind erklärt Pater Fabrice Loiseau in einem Interview mit Katrin Krips-Schmidt in der Tagespost vom 7. Juli 2012 mit diesen Worten:

„Das liegt daran, dass unser Bischof Dominique Rey sich darum bemüht, verschiedene Charismen, verschiedene Gemeinschaften bei sich aufzunehmen. Außerdem stehen viele davon im Dienst der Diözese.“
„Der Bischof nimmt also alle neuen Institute auf, aber auch die der Tradition, dazu auch im Wachstum begriffene Gemeinschaften aus Südamerika sowie die eher charismatisch ausgerichteten.“

Es gibt also verschiedene Charismen, Gnadengaben, -
die zu verschmähen und nicht aufzunehmen bedeutet:
den Heiligen Geist nicht ernst nehmen.

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Dienstag, 31. Januar 2012

In Deutschland schließen die Klöster

Kaum eine Woche vergeht ohne solche Nachrichten: wieder wird ein Kloster dicht gemacht. Nachdem im vergangenen Jahr die beiden deutschen Kapuziner-Provinzen sich selbst zu einer einzigen zusammenlegten, wurde nun von ihnen selbst entschieden, zwei ihrer Klöster zu schließen. Und damit der Proporz gewährleistet ist, macht je eines aus der alten bayerischen und eines aus der ehemaligen rheinisch-westfälischen Provinz „zu“. So kommt es, dass das bekannte Kapuzinerkloster im südhessischen Dieburg, wo alljährlich eine große Wallfahrt zur schmerzhafte Muttergottes stattfindet, demnächst geschlossen wird.

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Heute 9.30 Deutschlandfunk. Die Sendung heißt „Tag für Tag“. 
Unter dem Titel „Eine Klostergemeinschaft sucht ihre Zukunft und scheut auch vor ungewöhnlichen Wegen nicht zurück“, sagte ein Ordensmann des Salvatorianerklosters in Steinfeld in der Eifel:

"Durch den Rückgang der Zahl der Mitbrüder, durch die höheren Kosten und die immer geringeren Einnahmen mussten wir natürlich etwas tun, um das Kloster zu erhalten. Und so haben wir uns an einen Prozess gewagt, um das Kloster für die Zukunft aufzubauen. Wir haben uns Berater geholt, die uns helfen, wir haben eine Stiftung gegründet für das Kloster. Auch da sind Menschen in das Kuratorium gegangen, die dem Kloster helfen. Weil wir natürlich als kleine Gemeinschaft sehen, dass wir alleine das nicht mehr können. Und so haben wir miteinander einen Plan aufgebaut, der auf einer Seite eben das Wirtschaftliche beinhaltet. Auf der anderen Seite aber eben auch Steinfeld als Ort der Kunst und Kultur, der Spiritualität und Bildung voranbringen soll."

Und der Sprecher erzählt: Einer der weiteren neuen Orte ist das Labyrinth. Eigentlich wollten die Brüder von Steinfeld von Künstlern ein eigenes Kreuz entwerfen lassen, um es Besuchern mit nach Hause geben zu können. Doch rasch wurde klar. Ein Steinfeld-Kreuz muss einen Bezug zur Klosteranlage haben. Jetzt gibt es ein tonnenschweres Stahlkreuz in der Gartenanlage, direkt neben der Naturkathedrale. Darum herum wurde ein begehbares Labyrinth aus Buchenhecken geschaffen. Am Eingang liegen Steine, die die Menschen mitnehmen und am Kreuz ablegen können. Innerhalb kürzester Zeit häuften sich die Steine am Kreuz. Für Pater Bernhard ein Zeichen, dass wer hierher kommt, auf der Suche nach sich selbst ist.

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Klöster als Orte der Gottsuche, des Gebetes, der Buße, der Selbstverleugnung, der Präsenz des Heiligen ... ?

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„katholisches“ berichtet heute:

„Die Klöster des Heiligen Landes seien blühende Zentren. Mit ihrem Gebet, ihrer Offenheit, Ihrer Gastfreundschaft, ihrer Aufnahmebereitschaft und ihren“ Schriften „spiegeln sie das wahre Gesicht der Kirche wieder und sind ein Instrument der Rettung für die gesamte Menschheit“. (Msgr. Fouad Twal, Patriarch von Jerusalem)

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Dienstag, 21. Juni 2011

Benediktinerabtei - Sainte-Madeleine du Barroux (1 von 5)

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Donnerstag, 5. Mai 2011

No Greater Love

Trailer eines Filmes über ein Karmelitinnenkloster in England:

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Donnerstag, 31. März 2011

Feierliche Profess

Bei den Benediktinern in Clear Creek hat am 25. März 2011 ein Mönch seine feierliche Profess abgelegt.

Feierliche Profess gemäss dem Ritus von 1962

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Dienstag, 15. März 2011

Sainte-Marie de la Garde

Die Gemeinschaft der Benediktinermönche der Abtei Sainte-Madeleine Le Barroux sandte im Jahr 2002, einige ihrer Mitglieder aus, um ein neues Kloster zu errichten. Es entstand das abhängige Priorat Sainte-Marie de la Garde. Die Mönche dort benötigen Hilfe zum Weiterbau ihres Klosters, damit es ein wirkliches geistliches Zentrum werde. Deswegen haben sie ein kurzes Video erstellt, das heute veröffentlicht wurde. Es zeigt den heutigen Stand und gibt Einblick in die Vorhaben der Benediktiner. Mit dem Video wollen die Mönche auf ihre Situation aufmerksammachen und bitten um geistliche und materielle Hilfe.

Das Video ist in französischer Sprache. Aber mit offenen Augen kann man recht viel verstehen, ohne die Sprache zu beherrschen.



HIER kann man spenden
Hier gibt es weitere Informationen

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Samstag, 5. März 2011

Kapuziner

Traditionelle Kapuziner

Diese Gemeinschaft wurde von Pater Eugene de Villeurbanne (1904-1990 R.I.P.) gegründet, der vor dem Konzil ein sehr aktives Mitglied des Ordens gewesen war. 
Nach dem Konzil erhielt er die Erlaubnis, außerhalb der Gemeinschaft als ein Einsiedler zu leben. 
Als junge Menschen begannen, sich ihm beizugesellen, die keine modernen Kapuziner, sondern richtige Kapuziner wie er werden wollten, sah es Pater Eugene als ein Zeichen Gottes an, ein Noviziat zu gründen, 
um den wahren kapuzinischen und franziskanischen Geist am Leben zu erhalten. 

Morgon befindet sich in Beaujolais, 60 Kilometer nördlich von Lyon.
P. Guardian Couvent Saint François, Morgon, F-69910 Villie-Morgon


Pater Eugene de Villeurbanne, † 10. Juni 1990

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Freitag, 4. März 2011

Franziskanerinnen von der Immakulata

Kontemplative Franziskanerinnen von der Immakulata

Contemplative Franciscan Sisters of the Immaculate in the UK,
Lanherne Convent in Cornwall.

Im Schwestern-Chor beim Chorgebet

Refektorium, Tischgebet

Hier mehr Informationen - Englisch

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Mittwoch, 2. März 2011

Dom Gérard Calvet OSB, 3

Dom Gérard Calvet OSB, + 28. Februar 2008

Im Jahr 1990 empfing Papst Johannes Paul II. einen Teil der Gemeinschaft in Privataudienz und trug ihnen auf: „Ich vertraue Eurem Gebet die große Intention der Wiedervereinigung aller Söhne der Kirche in derselben Gemeinschaft an.

1995 war Dom Gérard Mitinitiator der großen Unterschriftenaktion für die weltweite Freigabe der alten Messe. Bei einem Treffen im Vatikan war auch der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, anwesend.
Zwölf Jahre später sollte Papst Benedikt XVI. dem Wunsch nach Freigabe der alten Liturgie als forma extraordinaria des einen römischen Ritus mit dem Motuproprio „Summorum Pontificum“ nachkommen.
Am 24.9. desselben Jahres besuchte Kardinal Ratzinger die Gemeinschaft von Le Barroux und feierte das sonntägliche Konventamt im Beisein von vielen Gläubigen.

Schon bald wurde es eng in der Abtei. Am 21.11.2002 gründeten 10 der inzwischen fast 70 Mönche das neue Kloster Sainte-Marie de la Garde.

Im November 2003 legte Dom Gérard sein Amt als Abt nieder und übergab am 25.11. den Abtsstab an den jetzigen Abt Dom Louis-Marie, der am 25.1.2004 von Kardinal Medina-Estevez die Abtsweihe empfing. 

Dom Gérard, Abbas resign.
Dom Gérard war ein stiller und bescheidener Vater für seine Mönche, gesegnet mit einem feinsinnigen Humor. Seine große Bedeutung liegt nicht nur im erstaunlich erfolgreichen Abenteuer der Klostergründung, die ihm sozusagen aufgedrängt wurde.

Vielmehr war es seine große Liebe zur lateinischen Liturgie der römischen Kirche, die er in großer Unaufgeregtheit und ohne alle Polemik in ihrer ganzen Größe und Schönheit zu feiern verstand.

Zu Grabe getragen wurde Dom Gérard am 3. März 2008. Rund tausend Gläubige und Freunde nahmen Abschied von ihm. Nachdem Dom Louis-Marie die Messe für den Verstorbenen gefeiert hatte, spendeten die fünf Absolutionen am Sarg Erzbischof Cattenoz von Avignon, Abt Dom Courau von Triors, der auch Visitator von Le Barroux ist, Dom Joël, der Abt von Tournay, Dom de Lesquen, emeritierter Abt von Randol, der eine wichtige Rolle bei der kanonischen Anerkennung der Kommunität gespielt hatte, und schließlich Dom Louis-Marie. Außerdem nahmen Kardinal Panafieu, der emeritierte Erzbischof von Marseille teil sowie der emeritierte Bischof von Saint-Dié Mgr. Guillaume, die Äbte oder Repräsentanten verschiedener Klöster und Gemeinschaften. Aus Rom war der Sekretär der Kommission Ecclesia Dei, Mgr. Camillo Perl, angereist, der eine Botschaft des Staatssekretariats verlas.

Exequien für Dom Gerard, durch Abt Dom Louis Marie

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Dienstag, 1. März 2011

Der Stylit von Georgien

 Hier lebt der Eremit

Wie aus Versehen, unerklärbar dorthin gespült, sitzt die kleine Kirche fast unsicher auf der zackigen Felsklippe, die durch Wetter und Wasser im Lauf der Jahrhunderte die heutige Form angenommen hat.
Pater Maxim (55 J.) lebt seit 18 Jahren auf der bizarren Felsensäule in der Nähe der georgischen Stadt Chiatura.

Einsiedelei auf einem 40m hohen Felsen, bei Tiflis
Der 39 Meter hohe Aufstieg ist nur über eine steile Leiter zu bewältigen. Einen anderen Zugang gibt es nicht.
Fachleute meinen, daß die Kirche samt Eremitage zwischen dem 6. und dem 8. Jahrhundert errichtet wurde.
(Quelle: http://the-hermeneutic-of-continuity.blogspot.com/2011/02/sicut-passer-solitarius-in-tecto.html )

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Dom Gérard Calvet OSB, 2

 Dom Gérard Calvet OSB, + 28. Februar 2008

Im Juli 1974 spendete Erzbischof Marcel Lefebvre, der damals noch nicht suspendiert war, die ersten Priesterweihen, was jedoch den Widerstand des Abtes von Pater Gérard hervor-rief. Er wollte das junge Kloster schließen. Die Mönche hofften vergeblich auf Hilfe aus Rom. Von da an stand die Gemeinschaft in enger Verbindung zur Priesterbruderschaft St. Pius X.
Schon bald wurde das Priorat zu klein, die Mönche mussten in Wohnwagen und Bauwagen schlafen. So kaufte die Gemeinschaft 1977 ein Grundstück im südfranzösischen Barroux an den Hängen des Mt. Ventoux und begannen mit dem Bau ihres Klosters.

Im Jahr 1979 kam ein weiblicher Zweig zu der Gemeinschaft, als vier junge Frauen mit
der Benediktinerin Mutter Elisabeth begannen, an der Seite der Mönche „die Erfahrung der Tradition“ zu machen. Der Grundstein für die heutige Abtei Notre-Dame de l’Annonciation war gelegt.

1981 erfolgte der endgültige Abschied von Bédoin. Zwei Tage vor Weihnachten fanden sich alle „mit Sack und Pack“ im Gästehaus des neuen Klosters ein, wo es noch weder Heizung noch Elektrizität gab. Die Novizen mussten im Schlafsaal nächtigen, die Liturgie wurde in der kurz zuvor fertiggestellten Krypta gefeiert.

In den kommenden Jahren entstanden zunächst die Klostergebäude, bevor mit dem Bau der Abteikirche begonnen wurde.

Nach den unerlaubten Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre am 29.6.1988 wandte sich Pater Gérard an den Heiligen Stuhl, um eine Lösung der ungeordneten kanonischen Situation zu finden. Am 18.6.1989 verkündete der Abtprimas der Benediktiner und spätere Bischof von Augsburg, Abt. Viktor Dammerz, in Le Barroux das Errichtungsdekret des Klosters als Abtei, das einige Tage zuvor in Rom unterzeichnet worden war. Am 2.7.1989 spendete Kardinal Augustin Mayer OSB dem Gründer des Klosters die Abtsweihe. 

Dom Gérard, Abbas
Am 2.10.1989, dem Fest der heiligen Schutzengel, vollzog Kardinal Gagnon in Begleitung des Erzbischofs von Avignon und vierzehn weiterer Prälaten die feierliche Kirchweihe nach dem alten Römischen Pontifikale.

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Montag, 28. Februar 2011

Dom Gérard Calvet OSB, 1

Dom Gérard Calvet OSB, + 28. Februar 2008

Am 28. Februar 2008 verstarb Dom Gérard Calvet OSB, Gründer und erster Abt der Benediktinerabtei Sainte-Madeleine du Barroux.

Geboren wurde Dom Gérard am 18.11.1927 in Bordeaux. Im Jahr 1950 trat er in Madiran in den Pyrenäen in ein Benediktinerkloster ein. Nachdem das Kloster nach Tournay verlegt worden war, legte er hier 1951 seine ersten Gelübde ab. Am 13.5.1956 empfing er die Priesterweihe.

Pater Gerard in Bedoin
1970 erhielt er die Erlaubnis seines Abtes, ein Leben als Eremit zu führen. Am 24.8. kommt er bei der kleinen Kapelle der Hl. Maria Magdalena in Bédoin in den französischen Alpen an, wo er weiter die lateinische Messe seiner Priesterweihe und das lateinische Offizium feiern und in aller Stille beten und arbeiten wollte.

Schon bald zog sein Zeugnis andere an. Drei Tage nach seiner Ankunft in Bédoin meldete sich der erste Interessent, aber Pater Gérard wies den jungen Mann ab. Doch der kam am 15. November zurück und blieb als Postulant. Schon bald folgten ihm andere nach, die in der kleinen Kirche von Bédoin Messe und benediktinisches Chorgebet in lateinischer Sprache feierten. Im folgenden Jahr begann die junge Gemeinschaft, das verfallene Priorat von Bédoin wieder aufzubauen.


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Donnerstag, 24. Februar 2011

Frauenkloster in Marseille

Sehr gerne verweise ich mit diesem Link, nicht nur auf einen 
hervoragenden Blog,
sondern auch auf  faszinierende Bilder für diejenigen, die sich 
für streng-kontemplative-Klöster interessieren.

Ja, Herr, wenn es DEIN Wille ist!
Hier
           hier
                    und hier.

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Le Barroux OSB

Konventamt in St. Madeleine du Barroux, Erhebung der Hostie

Hoc est enim Corpus meum.

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Montag, 21. Februar 2011

Abtei St. Benedictusberg, OSB


Aus „Erbe und Auftrag“ 1,2011 „Ich möchte mehr den Weg des Herzens gehen“, die Abtei Vaals zwischen Ideal und Realität, von Maria van Mierlo.

Abt Adrian Lenglet:
„Es war eine Einstellung,[…] Sie lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Hier geht es besser als in anderen Klöstern.“
„Doch das stimmt nicht! Es ist nicht wahr! Die Ereignisse haben uns inzwischen in die Realität zurückgeholt. Wir stehen wieder mit beiden Beinen auf dem Boden, ohne den geringsten Grund, uns selber auf die Schulter zu klopfen. Nichts gibt uns einen Vorsprung – nicht, nicht, wie viele Psalmen wir singen, nicht, wie gut es uns gelingt, den status quo aufrecht zu erhalten. Das ist lediglich eine Frage der Form. Alles ist überall dasselbe: was hier geschieht, geschieht woanders ebenso und umgekehrt. Diese Einsicht macht Demütig, und dafür bin ich dankbar.“
Chorgebet in der Abteikirche, modern in den 60er Jahren, viel Beton, nüchtern
Die Benediktinerabtei St. Benedictusberg bei Vaals in den Niederlanden, direkt hinter der Landesgrenze bei Aachen, war über Jahrzehnte eine Art „Vorzeigeabtei“. Man sagte: Vaals docet – Vaals lehrt, wie es zu gehen hat. Noch in den 80er Jahren konnten in Vaals immer noch Novizen aufgenommen werden, aber zur Feierlichen Profess kam es selten. Die Anzahl der Mönche ging immer weiter zurück, bis auf heute ungefähr 18. Die Abtei gehört zur Kongregation von Solesmes; mit einem ausgesprochen und würdigen Chorgebet und Konventamt. Alles in Latein - novos ordo.

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Montag, 31. Januar 2011

Monastero di San Benedetto, Norcia

Das Benediktinerkloster Nursia besteht seit 10 Jahren. Die Mönche pflegen seit einigen Jahren den "außerordentlichen Ritus". Es gibt nicht mehr genügend Zellen für Neuankömmlinge die Mönch werden möchten. Deswegen soll eine neue Abtei gebaut werden.

Ablegung der Profess

Mehr erfahren kann man
und

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Eremiten in der Toskana

Der folgende Artikel ist "katholisches" entnommen:

Die Eremiten von Garfagnana – Liturgie im alten Ritus

(Florenz) Seit 1982 besteht in Garfagnana in der Toskana eine Gemeinschaft von Eremiten. Ihre monastische Lebensform ist benediktinischer Prägung, ihre Spiritualität steht den Kamaldulensern nahe. Zweimal in der Woche zelebrieren die Eremiten die Heilige Messe im tridentinischen Ritus.

Hier geht es zum ganzen Artikel.
Fra Mario

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Sonntag, 23. Januar 2011

Trappistenkloster Novy Dvur

Nichts ändern, nur um Nachwuchs anzulocken!

Vor einigen Jahren wurde in Tschechien ein Trappistenkloster gegründet. Voraus ging der Eintritt einiger junger Tschechen in die französischen Trappistenabtei Sept Fons.

Trappistenkloster Novy Dvur
1998 wurden diese jungen Mönche mit einigen anderen Mitbrüdern zurück in ihre Heimat geschickt, um im Sudentenland, in einem verlassenen Landstrich, zisterziensisches Leben der Trappisten einzupflanzen. Ein alter Gebäudekomplex wurde renoviert und eine nagelneue Kirche gebaut. Die Anzahl der ersten neun Mönche hat sich inzwischen mehr als verdoppelt. Das Durchschnittsalter ist niedriger als in anderen Trappistenklöstern in Europa.

Klosterkirche Novy Dvur
 Das Leben der Trappisten in Novy Dvor ist hart und kompromisslos. 
Ein Mönch sagte: 

"Wir dürfen einen Fehler nicht machen, 
wir dürfen uns nicht ändern, nur damit wir junge Leute anziehen.
Im Gegenteil: Wer nicht so leben will, wie wir leben, 
gehört nicht hierhin."

Gottesmutter mit Kind 12. Jh. Frankreich, heute Novy Dvur
Mehr Informationen unter:   http://www.novydvur.cz/de/day.html

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Mittwoch, 19. Januar 2011

Liebe: Sehen und Hören, Spüren und Verstehen

Karmelitinnen

Gestern habe ich dieses Video gefunden. Es zeigt spanische Karmelitinnen in ihrem Karmel. Die Bilder gefielen mir. Aber auch die unterlegte Musik. Den Text habe ich nicht verstanden, fühlte aber, dass er etwas schönes ausdrücken würde. Josef Bordat hat inzwischen diesen wunderschönen Text in unsere Sprache übertragen. Doch zunächst das Video:




Ein wundervolles Lied

Ist Liebe da, ist das Leben wunderbar.
Die Landschaft ist schön, in Farbe.
Es ist herrlich, sich jemandem ganz hinzugeben,
aus Liebe, aus Liebe.

Zu zweit ist der Weg kürzer.
In der Hitze ist es leichter, dahinzuschmelzen.
Zu vergeben ist besser als „Sorry“ zu sagen,
es ist besser, es ist besser.

Aus Liebe fällt es leicht, lächelnd zu verzichten und alles zu geben.
Aus Liebe fällt es leicht, lächelnd deinen Feind zu umarmen.
In Liebe ist es leichter, Einsamkeit zu leiden.
In Liebe ist es leichter, in Freiheit zu leben.

Küsse sind köstlich, in Liebe.
Hände sind herrlich, in Liebe.
Augen strahlend schön, wenn sie alles sehen
mit Liebe, mit Liebe.

Aus Liebe fällt es leicht, lächelnd zu verzichten und alles zu geben.
Aus Liebe fällt es leicht, lächelnd deinen Feind zu umarmen.
In Liebe ist es leichter, Einsamkeit zu leiden.
In Liebe ist es leichter, in Freiheit zu leben.

(José Luis Perales: „Por Amor“, Übertragung: Josef Bordat)

Es hermosa la vida si hay amor
es hermoso el paisaje si hay color
es hermoso entregarse por entero a alguien
por amor, por amor.

Es más corto el camino si somos dos
es más fácil fundirse si hay calor
es mejor perdonarse que decir lo siento
es mejor, es mejor.

Por amor es  fácil renunciar y darlo todo sonriéndote
por amor es fácil abrazar a tu enemigo sonriéndole
por amor es más fácil sufrir la soledad
por amor es más fácil vivir en libertad.

Son hermosos los besos si hay amor
son hermosas las manos si hay amor
son hermosos los ojos cuando miran todo
con amor, con amor.

Por amor es fácil renunciar y darlo todo sonriéndote
por amor es fácil abrazar a tu enemigo sonriéndole
por amor es más fácil sufrir la soledad
por amor es más fácil vivir en libertad.

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Freitag, 7. Januar 2011

Zum schmunzeln und wundern

Benediktinerinnenabtei Mariendonk

Die Abtei hatte bis vor einiger Zeit diese Anschrift:
Abtei Mariendonk
Niederfeld 11
47906 Kempen

Seither kann man vermuten, die Schwestern seien umgezogen, oder?

Die neue Anschrift lautet nämlich:
Abtei Mariendonk
Niederfeld 11
47929 Grefrath

Was ist also geschehen?

Die Schwestern wohnten seit der Gebietsreform in NRW in Grefrath, nämlich in der vorher selbstständigen Gemeinde Mühlhausen. Durch die Reform in erhielten die frommen Frauen jedoch die Postleitzahl von Kempen mit der Begründung, sie hätten auch die Telefon-Vorwahl von Kempen. Inzwischen sind einige schöne Jahrzehnte vergangen, ohne dass größere Probleme aufgetaucht wären. Aber die schöne neue Welt deckte Schwächen im durchorganisierten deutschen Behördenchaos auf.
Seite der Einführung der Navigationsgeräte in den Fahrzeugen, finden die Anreisenden die Abtei nicht mehr. Mit der Postanschrift Kempen ist Niederfeld 11 nicht zu finden. Um das zu erreichen muss die Postanschrift von Grefrath mit Niederfeld 11 eingegeben werden. Nur so erreicht der Besucher sein frommes Ziel.




Es ist schön hier zu stöbern.


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