Samstag, 19. Mai 2012

Der blühende Mandelbaum am 7. Februar


Diesen Text darf ich mit Erlaubnis der Autorin (für die ich um ein kleines Gebetsgedenken bitte), einer Verehrerin der „Heiligen“, nicht Heilig-gesprochenen Reklusin Nazarena, hier veröffentlichen. Dafür danke ich vielmals.

ihr Gebet ließ in der nacht ihres todes den mandelbaum im winter erblühen,in dieser einzigen nacht,so erzählen die nonnen im kamaldulenserkloster in rom über ihre "Heilige" Sr. Nazarena von Jesus

Julia Crotta (1907-1990)

verborgen
vor unser aller augen
vor dem lärm der welt
selbst in diesem stillen kloster

verborgen
vor deinen mitschwestern
versteckt
in der figur deiner kleinen lourdes-madonna

verborgen
selbst vor der glorie der heiligen
vor dir selber
in deiner einsamen zelle

verborgen
weil ER dich in die wüste führte,
und du folgtest ihm
in der nie enden wollenden Freude

K.M. 18.1.2012

Mandelbaum vor dem Zimmer Nazarenas im Oktober 2011, Foto Paul Badde
 „An jenem Tag kam auch die Äbtissin mit ihren Schwestern zu ihr in die Zelle, wo sich alle um ihren Korbstuhl versammelten, in dem sie saß, um vor dem offenen Fenster die Vesper des heiligen Romuald mit ihr zu singen. Bei den letzten Zeilen dieser Vesper neigte sie den Kopf und war tot. "In dem Moment", sagt heute Schwester Vincenca, "war der Mandelbaum vor ihrem Fenster, der jetzt so dürr wirkt, plötzlich mit einem Mal über und über übersät mit frischen weißen und rosa Blüten".“

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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Reklusin Nazarena, 8

Für Nazarena war ihre Zelle unter den Augen Gottes eine bleibende Selbstaufopferung zu Seiner Ehre und dem Heil und der Heiligung aller Seelen. Sie hatte Gott, der Kirche und ihren Schwestern und Brüdern nichts anderes anzubieten als ein unbegrenztes und unverbrüchliches Vertrauen in die Liebe, die Macht und die Gnade Gottes. Dieses Vertrauen gab ihr in all diesen Jahren Kraft, täglich neu den guten Kampf zu kämpfen; Hoffnung zu haben gegen alle Hoffnung und bereit zu sein, täglich zu sterben und hinzutreten zu dem, der sie hinein gelockt hatte in diese Wüste. Das Wichtigste war ihr Jesus und seine Liebe, die selbst Ketten sprengt. Was zählte, war der Sieg über das Fleisch, den Tod und den Teufel.

Mit der Zeit fühlte Nazarena ihre Kräfte schwinden, obschon sie auf ihre Äbtissin immer so jung wirkte. Am 7. Februar 1990 bat sie um Hilfe. Erstmals kam ihr geistlicher Vater Dom Anselmus nach über dreißig Jahren zu ihr in die Zelle, um ihr die Sterbesakramente zu spenden. An jenem Tag kam auch die Äbtissin mit ihren Schwestern zu ihr in die Zelle, wo sich alle um ihren Korbstuhl versammelten, in dem sie saß, um vor dem offenen Fenster die Vesper des heiligen Romuald mit ihr zu singen. Bei den letzten Zeilen dieser Vesper neigte sie den Kopf und war tot. "In dem Moment", sagt heute Schwester Vincenca, "war der Mandelbaum vor ihrem Fenster, der jetzt so dürr wirkt, plötzlich mit einem Mal über und über übersät mit frischen weißen und rosa Blüten". Sie starb im Alter von 82 Jahren, von denen sie fast 45 als Reklusin in ihrer Wüste verbracht hatte.

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gibt es weitere Informationen und einige Fotos zu sehen.

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Dienstag, 6. Dezember 2011

Die Reklusin Nazarena, 7

Trotz ihrer Erfahrung, dass die Wüste an den Himmel grenze, die Einsamkeit ununterbrochen sei und nur Gott selber komme, um sie zu schauen, war sie dennoch nicht vor Anfechtungen gefeit. Das, was schon die Wüstenväter erlebten und nach ihnen viele Heilige, widerfuhr auch ihr. Anfechtungen des Teufels, der auf immer andere Art von Gott ablenken will. Im Jahr 1951 starb ihr Vater. Sie vergoss viele Tränen der Trauer, blieb aber in ihrer Zelle. Als ihre Mutter starb, litt sie wieder sehr. Ihre Schwester wollte sie besuchen, doch Nazarena lehnte ab. Überhaupt opferte sie alle Kontakte auf. In der Zelle bleiben bedeutete nicht nur, den äußeren Abstand zu wahren, sondern auch innerlich konsequent zu sein.

Niemals mehr verließ sie ihre Zelle und konnte durch keinen Briefverkehr nach außen Aufmerksamkeit erwecken. Dennoch wurde Nazarena von zwei Päpsten besucht, die in Rom tra-ditionellerweise die Fastenzeit am Aschermittwoch mit einer feierlichen Vesper in der Kirche Santa Sabina auf dem Gipfel des Aventin eröffnen. Papst Paul VI. besuchte danach am 23. Februar 1966 auch das nahe gelegene Kloster der Kamaldulenserinnen. Nachdem er vor der Klostergemeinschaft eine Botschaft an alle kontemplativen Ordensleute auf der Welt verkündet hatte, besuchte er Nazarena in ihrer Zelle, segnete sie und legte ihr das Gebet für die Kirche nahe. Kurz nach seiner Erhebung auf den Stuhl Petri besuchte 1979 auch Johannes Paul II. die Reklusin. Auch er bat Nazarena um das Gebet für die Welt, für die Kirche und für ihn selbst. 

(wird fortgesetzt)

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Montag, 5. Dezember 2011

Die Reklusin Nazarena, 6

In Schwester Nazarenas lebenslänglichem Exil gab es in der - völlig unberührt gelassenen - Zelle ein Fenster mit Blick nach draußen, auf Roms Palatinhügel gegenüber dem Abhang des Aventin, auf dem ihr Kloster lag, und ein kleines Fenster in der Tür, durch das der Kontakt mit ihr gehalten wurde. Es war aber mit einem Vorhang verhängt, so dass niemand sie jemals sehen konnte. Falls ein persönlicher Kontakt nötig war, verschleierte sich die Reklusin. Niemand sah Nazarena bis zu ihrem Tode. Sie wollte ihr Gesicht, ihre Schönheit aufbewahren für Gott alleine. Die nötigen Kontakte bestanden zu der Schwester, die sie versorgte, zu der Äbtissin, die sie regelmäßig besuchte, zu ihrem Beichtvater sowie zu ihrem geistlichen Vater.

Eine strenge Lebensregel und ein disziplinierter Tagesablauf waren notwendig, denn es konnte sie ja niemand beurteilen oder eine Korrektur einfordern. Nachts um ein Uhr stand Nazarena vom Schlaf auf. Sie betete das Stundengebet der Kirche zu den Zeiten, wie sie auch von den Nonnen in der Klosterkirche gebetet wurden. Sie hielt Anbetung und geistliche Lesung. Als Handarbeit diente ihr die Anfertigung kunstvoll geflochtener Palmzweigen für die Palmsonntagsliturgie, die als besonderes Apostolat von den Kamaldulenserinnen für weite Teile Italiens angefertigt wurden. Nazarena mied Fleischspeisen, Fisch und Eier- meistens lebte sie nur von Wasser und Brot.

(wird fortgesetzt)

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Samstag, 3. Dezember 2011

Die Reklusin Nazarena, 5


Die ewigen Gelübde legte Nazarena am Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, am 31. Mai 1953, vor Mutter Scholastika, ihrer Novizenmeisterin und Magistra, ab. Die Schwestern Scholastika und Angela waren in den ersten Jahren ihre Lehrmeisterinnen. Dazu kam Schwester Hildegard, die ab 1955 als Äbtissin das Kloster leitete und für Nazarena zur Mutter wurde. Niemals hatte sie die Versuchung, ihre Zelle zu verlassen. Kein Opfer war ihr zu groß. Sie fühlte sich hineingenommen in den großen Frieden Gottes.

Wie haben wir uns ihre Zelle vorzustellen? Und wie lebte Nazarena darin? Es handelte sich um einen einfachen, schmucklosen Raum, etwas abseits des eigentlichen Klosterbereiches der anderen Nonnen. Dieser Raum war stets verschlossen. Es gab ein Bett (ein nacktes Holzbrett in Kreuzesforrn, auf dem sie schlief) ein Regal, darunter ihre groben Holzsandalen. einige Bücher, einen Platz für Handarbeiten, eine nackte Glühbirne an der Wand, eine Stelle mit den Werkzeugen für die Flechtarbeiten, den Korbstuhl, auf dem sie (oft noch bis spät in den Abend beim Licht der Laterne vor ihrem Fenster) arbeitete oder las und schließlich starb, einen kleinen Hygienebereich. Dann noch eine Schatulle mit ihrem Bußgürtel und dem Kreuz mit Nägeln, das sie sich vor ihr Herz band. "Jedoch nur in der Woche, sonntags nie!" sagt Schwester Vincenza. Ist das heute im Orden auch noch üblich? "Nein", sagt die alte Schwester mit leisem Lächeln. "Das versteht heute keiner mehr", und in den Klöstern und der Kirche wohl so wenig wie draußen, wo das Leiden zur Sühne für andere und für Gott längst vollständig ersetzt wurde durch die Leiden nur für einen selbst in den Folterkellern der Wellness- und Schönheitsindustrie.

(wird fortgesetzt)

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Freitag, 2. Dezember 2011

Die Reklusin Nazarena, 4

Am 21. November 1945, dem Fest Mariä Opferung, unternahm Julia eine letzte Wallfahrt zur Petersbasilika im Vatikan.Sie warf sich an der Confessio des heiligen Petrus nieder und gab sich und ihr Leben als Reklusin (Einsiedlerin) für die Kirche hin. Papst Pius XII. segnete sie und ihre Reklusen-Regel in einer Privataudienz - obgleich er ihr sagte, er empfinde die Regel als zu streng. Julia wollte sich für drei Jahre prüfen, ob Gott ihre Erkenntnis, ihr ganzes Leben für die Kirche hinzugeben, annehme.

Am selben Abend wurde sie von Äbtissin Angela und Priorin Ida in die Einsamkeit ihrer Einsiedelei geführt. In der äußerst seltenen liturgischen Feier einer Einmauerung wurde Julia zu ihrer Zelle geleitet, die sie fortan nie mehr verlassen sollte. Julia war jetzt 38 Jahre alt. Am 15 Dezember 1947 legte sie ihre Gelübde ab: Armut, Keuschheit und Gehorsam, Bekehrung der Sitten und Stabilität.

Von nun an hieß Julia Crotta Schwester Maria Jesus Nazarena, war eine Reklusin, eingehüllt in einen grauen Habit mit einem weißen Schleier. Und um auf ihren Wunsch hin Mitglied der Klostergemeinschaft werden und gleichzeitig weiter in strenger Zurückgezogenheit leben zu können, wurde sie per Indult der Religiosenkongregation vom 7. November 1952 in den Kamaldulenserorden aufgenommen.

(wird fortgesetzt)

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Donnerstag, 1. Dezember 2011

Die Reklusin Nazarena, 3


Durch Vermittlung von Pater Eduard Coffy SJ, der ihr neuer geistlicher Vater wurde, und eines Kapuzinerpaters wurde Julia der Äbtissin des Kamaldulenserinnenklosters "St. Antonius der Große" auf dem Aventin in Rom vorgestellt. Am 2. Februar 1938, dem Festtag Mariä Lichtmess, begann sie ihr Postulat. Julia erhielt das weiße Ordenskleid und den Namen Schwester Romualda, in Anlehnung an den Gründer des Ordens, den heiligen Romuald. Aber wiederum fand sie nicht den rechten Platz für sich. Sie suchte die Wüste, die ihr der Herr versprochen hatte, und konnte sie nicht im Gemeinschaftsleben der Kamaldulenserinnen erfahren. Julia hielt Ausschau nach anhaltendem inneren und äußeren Schweigen, der realen Einsamkeit des Körpers, ihres Herzens und ihrer Seele. Schon am 24. Juni war sie wieder auf der Suche nach ihrer Wüste, hinter der Anziehungskraft des karmelitischen Ideals der Einsamkeit. Mit Hilfe Pater Coffys kam sie zu einem kurz zuvor in Rom gegründeten Karmel. Am 21. November 1939 empfing sie dort den Habit der Karmelitinnen.

Es war ihr dritter Versuch, in einem Kloster "Fuß zu fassen". Bald spürte sie jedoch auch hier, dass es nicht ihre Wüste war. Doch diesmal gab sie nicht so schnell wieder auf. Sie prüfte sich länger und erfuhr eine lange Nacht der Seele. Wenn sie diese überstehen würde, so war Julia überzeugt, wäre sie sicher in der Lage, die Wüste zu ertragen.

Am 6. Juli 1944, nach fast fünf Jahren, verließ sie das Kloster, bereit für Kreuz und ihre Einsamkeit, ohne sich weiteren Täuschungen hingeben zu wollen, wie ihre Wüste auszusehen habe. Ein Kapuzinerpater half ihr. Am 31. Oktober 1945 erhielt sie ein Indult von der vatikanischen Religiosenkongregation, nach dem sie nochmals von der Äbtissin des Kamaldulenserinnenklosters aufgenommen werden konnte nun nicht jedoch als Mitglied der Klostergemeinschaft, sondern unter anderen Bedingungen: als Einsiedlerin, mit einem eigenen Lebensstil und einer eigenen Regel. 

(wird fortgesetzt)

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Mittwoch, 30. November 2011

Die Reklusin Nazarena, 2

Das war die Vision der Julia Crotta. Sie nahm diese sehr ernst. Nicht nur die Vision selbst, sondern auch ihre eigene Zustimmung. Sie hatte gerade in einer "beatissima nox" Jesus ihr Ja-Wort gegeben. Es war Ostern 1934. Und der Beginn einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte.

Julia wurde als Tochter einer italienischen Auswandererfamilie am 15. Oktober 1907 im amerikanischen Bundesstaat Connecticut geboren. Sie hatte noch sechs ältere Geschwister. Ihre Begabungen waren sehr vielseitig. Sie trieb Sport, studierte Musik und Tanz sowie Literatur, Französisch, Italienisch und Deutsch. Täglich besuchte Julia die heilige Messe. Sie war eine begabte junge Frau und wurde so zu einer starken Persönlichkeit. Sie vergaß den "Ruf in die Wüste" nicht, und so vertraute sie sich dem Jesuitenpater Thomas Brady an. Dieser vermittelte ihr den Kontakt zu einem im Wald versteckten Karmelitinnenkloster.

Hier trat sie am 15. August 1937 als Postulantin ein, doch im selben Jahr verließ sie das Kloster wieder. Sie spürte, dass dieses Leben nicht "ihre Wüste" war. Sie trug sich mit dem Gedanken, in die buchstäbliche Wüste des Heiligen Landes zu gehen, betete viel und bat den Heiligen Geist um Erleuchtung für ihren geistlichen Vater. Was dieser ihm für sie eingäbe, wollte sie als Wille Gottes ansehen. So kam es, dass sie sich auf eine Schiffsreise nach Europa begab. Der Abschied von ihrer geliebten Familie fiel ihr unendlich schwer, wusste sie doch, dass sie wohl niemals jemanden von ihnen wiedersehen würde. 

(wird fortgesetzt)

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Dienstag, 29. November 2011

Die Reklusin Nazarena, 1

Vatican-Magazin 11/2011 

EINE REKLUSIN IN IHRER WÜSTE

Die unglaubliche Geschichte einer
Frau, die nach der liturgischen Feier der
Einmauerung, ihre Zelle gegenüber dem
Palatinhügel in Rom, bis zum Tode nicht
mehr verlassen hat. 45 Jahre Einsamkeit,
um mit Jesus Christus zusammen zu sei. 

VON HANS JAKOB BÜRGER 

Die Zelle der heiligen Nazarena wollen sie sehen?", fragt uns Schwester Vincenza an der Pforte. "Sie meinen wohl Schwester Nazarena." Hat es denn keine Wunder nach ihrem Tod gegeben, hat keiner den Prozess angestrengt? "Nein, sie war die Bescheidenheit in Person. Sie war eine kluge und schöne Frau, aber es gibt nicht einmal ein Foto von ihr. Sie wollte das nicht."

Die folgende Geschichte klingt unglaublich für unsere Ohren. Es ist das Leben einer Ordensfrau, das gänzlich außerhalb unserer Vorstellungen verlief, die wir von einem Christen- oder Ordensleben haben. Erst recht ist es dem heutigen Lebensgefühl völlig fremd. Aber genau deshalb sollte man die Geschichte erzählen:

Eine sanfte Männerstimme brach die Stille und rief ihren Namen: "Julia." Sie blickte um sich, um zu sehen, ob da noch jemand in der Kapelle sei. Sie war allein. Unbeirrbar wiederholte die Stimme ihren Namen: "Julia." Die Stimme kam ihr sehr nahe vor. Sie hielt ganz still. Als sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatte, sah sie, wie sich vor ihren Augen eine Lichtsäule bildete, von der sich eine männliche Gestalt entblößt und verwundet abhob. Der Mann sprach wieder sanft zu ihr: "Julia, ich bin alleine hier. Geh, komm mit mir in die Wüste. Niemals werde ich dich verlassen!" Und Julia empfand keine Angst. Sie erkannte, ja sie wusste, wer dieser Mann war. Sie blickte ihm in die Augen und sah eine Liebe, die größer war als alles, was ihr je in ihrem Leben an Liebe begegnet war. Julia gab ihm ohne Worte ihre Einwilligung. Nun hüllte sie wieder die Dunkelheit und Stille der Kapelle ein. Sie weinte vor Glück. 

(wird fortgesetzt)

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