Montag, 9. April 2012

Ostern


Christus hat die Enge
dieses Menschenlebens durchbrochen
und strahlt jenseits unserer Grenzen.
Er ist überall anwesend.
Er lebt in uns
und erfüllt das All.
Wer ihm begegnen will,
begegnet ihm.
Wer ihn schauen will, schaut ihn.
Christus ist erreichbar einem jeden,
der den Glaubensschritt
ins Christuslicht getan hat.

(Gertrudis Schinle, Trappistin (später Eremitin), Leben)

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Sonntag, 8. April 2012

Christus ist auferstanden


Er ist auferstanden.
Er ist das Licht der Welt.
Wer an ihn glaubt,
erfährt schon jetzt seine Herrlichkeit;
er sieht ihn unsichtbar.
Geheimnisvoll leuchtet der Glanz
des auferstandenen Christus
aus dem Innern der ganzen Welt.
Wer dies sieht, kann nicht anders,
als den vollen Sieg des Lichts
schon jetzt herbeizusehnen,
und wird bereit sein,
dafür zu leben und zu sterben.

(Gertrudis Schinle, Trappistin (später Eremitin), Leben)

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Samstag, 7. April 2012

Todesstunde


Finsternis und Erdbeben
beim Tode des Herrn
bedeuten, dass jetzt das Licht
in der Tiefe des Weltgrunds aufbricht
und die Umgestaltung der Schöpfung
durch das Christuslicht
begonnen hat.

(Gertrudis Schinle, Trappistin (später Eremitin), Leben)

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Montag, 2. April 2012

Entschlossenheit


Wir können nicht in Christus leben,
wenn wir nicht in ihm sterben.
Darum müssen wir entschlossen sein,
alles zu erdulden
und darüber hinaus
auf den gekreuzigten Herrn zu schauen.
Denn die Schau des Gekreuzigten ist es,
die uns immer neu den Mut
zu solcher Entschlossenheit gibt.

(Gertrudis Schinle, Trappistin (später Eremitin), Leben)

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Freitag, 30. März 2012

Das Sterben Christi


Dem Sterben Christi verdanken wir alles:
Sein Licht in uns,
sein Licht in unserer Welt,
den Anfang einer neuen Schöpfung.
Das Sterben Christi sollen wir
jeden Tag feiern.
Und wir feiern es,
wenn wir mit ihm sterben.
Leben wir mit ihm vereinigt,
so bleibt es nicht aus,
dass unser Leben zum Sterben wird.

(Gertrudis Schinle, Trappistin (später Eremitin), Leben)

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Mittwoch, 28. März 2012

Die Macht des Leids


Christus am Kreuz:
Das ist die Lehre von der Macht des Leids.
Wir werden alles ertragen,
wenn wir auf Christus schauen. '
Schauen wir auf uns selbst, so ertragen
wir nichts.
Der Blick auf Christus aber
gibt uns Anteil an seiner Leidenskraft,
und sie ist nichts anderes
als Hingabe ohne Grenze ...

(Gertrudis Schinle, Trappistin (später Eremitin), Leben)

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