Montag, 10. September 2012

Bekenntnis-Reue-Bitte

Allmächtiger, ewiger Gott, 
ich bekenne Dir,
dem nichts verborgen ist,
alle meine Sünden,
die ich von den Tagen meiner Kindheit an
bis auf diese Stunde,
und besonders in diesem Monat,
wider Deine göttliche Majestät
und das Heil meiner armen Seele begangen habe.
Du weißt, wie nachlässig ich
mein geistliches Leben geführt,
wieviel Gutes ich unterlassen
und wie sehr und wie oft ich gegen Dich
in Gedanken, Worten und Werken gesündigt habe.


(Nun nenne einige deiner Sünden und bekenne sie vor
Gott, besonders die Verfehlungen gegen die Gelübde im Stundengebet
und gegen das Schweigen. Über diese und alle deine
Sünden betrübe dich herzlich.)

Nun folgt ein Reuegebet.
Dann heißt es:
Wirf dich auf den Boden in Form des Kreuzes nieder
und sprich von Grund deines Herzens:

Allerliebster Herr Jesu Christe!
Sieh, da liege ich vor Dir,
gebe und opfere mich
mit allen meinen Sünden
in Deine grundlose Barmherzigkeit,
in das Verdienst Deines bitteren
Leidens und Sterbens,
in Deine heiligen fünf Wunden,
in das Mitleid und Verdienst
Deiner heiligen Gebärerin,
der hochgebenedeiten Jungfrau Maria,
und aller Heiligen, und ich opfere mich Dir
als eine Gefangene und ewige Dienerin.
Deinen Dienst will ich nie verlassen.
O du gütiger, barmherziger Herr Jesu Christe!
Erbarme Dich über mich arme
unwürdige Sünderin,
die Du mit Deinem kostbaren Blut erlöst hast.
Erbarme Dich meiner
in der Zeit der Gnade und Barmherzigkeit,
damit ich in der Zeit des Jüngsten Gerichtes
nicht verdammt werde.
Vergib mir barmherzig und verzeih,
was ich je gegen Dich getan habe.
Mache mich zu einer nützlichen,
Dir wohlgefälligen Dienerin
und behalte mich ewig in Deiner Gnade.

Ein Gebet aus dem Gebetbuch der Caritas Pirckheimer
(es folgen noch mehrere Aufopferungsgebete und Vaterunser ...)

Aus: Magdalena Gmehling,  Glaubensstarke Kämpferin für Wahrheit und Recht, Zum 480. Todestag der Caritas Pirckheimer, Theologisches 07/08 2012


Caritas Pirckheimer *1467 *1532
 Das Foto stammt von der Webseite der Klarissen,
aber es ist kein einziges zeitgenössisches Bildnis von ihr erhalten.

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