Montag, 6. August 2012

Treu den Geboten Gottes


Wenn der, welcher „sein Fleisch mit seinen Begehrlichkeiten kreuzigt", außerhalb der Natur ist, so ist jener, der „sein Fleisch nährt und es liebt", der Natur nicht näher.

Die menschliche „Natur", das heißt, der Mensch, wie Gott ihn ohne Sünde gewollt hat, gehört nicht der Vergangenheit an: sie ist eine Möglichkeit, die sich noch nie verwirklicht hat und die sich nie verwirklichen wird.
Der Mensch kann nur hinter dem zurückbleiben, wozu Gott ihn berufen hat, und sich, wenn er den Geboten Gottes treu bleibt, eine bessere Zukunft vorbehalten, oder aber unmittelbar auf den Ruf Gottes antworten und alle Brücken hinter sich abbrechen. Das eine wie das andere ist möglich.

(Aus dem Kapitel: Busse und Abtötung, in: Louis Bouyer, Vom Geist des Mönchtums, Otto Müller Verlag 1958, S.213)

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1 Kommentare:

Am/um 6. August 2012 um 08:35 , OpenID eumloquatur meinte...

"Wenn der, welcher „sein Fleisch mit seinen Begehrlichkeiten kreuzigt", außerhalb der Natur ist, so ist jener, der „sein Fleisch nährt und es liebt", der Natur nicht näher."
WoW!!!

 

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