Samstag, 11. August 2012

Mit der Muttergottes zu Olympiagold


Meseret Defar ist eine äthiopische 5000 Meter Läuferin. Gestern gewann sie die Goldmedaille in dieser Disziplin. Die Zuschauer waren Zeugen eines der emotionalsten Momente der Olympischen Spiele in London im Jahr 2012.

Als Meseret Defar die Ziellinie als Siegerin überquerte, nahm sie ein Bild der Jungfrau Maria aus ihrem Bustier, hielt es unter Tränen vor die Kameras und zeigte es Minutenlang der ganzen Welt. Offensichtlich begleitete dieses Bild der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind auf ihren Armen, die Läuferin nicht nur auf diesem fünf Kilometern-Lauf. Defar ist orthodoxer Christ und sie vertraut Gott ihre Karriere an, - unter dem Zeichen des Kreuzes und der Muttergottes. Unter Tränen der Rührung gab Meseret Defar der Welt ein Glaubenszeugnis und ihrem Gesicht spiegelte sich im Gebet.

Meseret Defahr nach dem Überqueren der Ziellienie

Dieses Zeugnis war echt. Anders sicherlich als bei vielen Fußballern, die beim Betreten des Spielfeldes den Rasen berühren und ein Kreuzzeichen andeuten. Auch anders als bei einem andern Sieger dieser olympischen Tage von London: Usain Bolt. Seine Bewegungen zwischen angedeutetem Kreuzzeichen und seinem drohenden, fordernden Blick gen Himmel deuten nicht auf einen christlichen Glauben hin, sondern wirken eher wie ein Zauberritus.

Usain Bolts Blick zum Himmel, oder wohin

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3 Kommentare:

Am/um 11. August 2012 um 09:03 , Anonymous Elmar meinte...

Ich habe es auch gesehen! Und es stimmt,
es war echt!


Gruß Elmar

 
Am/um 11. August 2012 um 10:41 , Blogger dilettantus in interrete meinte...

Also Herr Bolt ist mir herzlich unsympatisch, aber zu sagen, das Krezzeichen ist nicht ernstgemeint......

 
Am/um 11. August 2012 um 13:47 , Blogger jos.m.betle meinte...

Wie gesagt: angedeutetes Kreuzzeichen ... oder so.

 

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