Dienstag, 8. Mai 2012

Pater Leopold Mandic, Kapuziner - 5


Ein Domherr von Padua, Monsignore Guido Bellincini, schrieb an Pater Leopold:

„Eure Großherzigkeit, verehrter Vater, ist nicht Laxheit moralischer Prinzipien, sondern Verständnis für die menschliche Schwäche und Vertrauen in die unerschöpflichen Schätze der Gnade: Es ist kein Entgegenkommen oder Gleichgültigkeit der Schuld gegenüber, sondern dem Sünder gewährter Großmut, nicht daran zu zweifeln, dass er wieder auf den rechten Weg zurückfinden kann. Danken wir dem Herrn, dass er die Dinge recht macht: Er hat gewollt, dass ein einfacher Mensch Beichtvater und Richter sei, und nicht ein Engel des Himmels. Wir hätten wenig zu lachen, wenn der Engel Beichtvater wäre: Wie streng und furchtbar wäre er doch! Ein Mensch dagegen hat Verständnis für einen anderen Menschen, und die Sakramente sind schließlich für die Menschen!“


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